außerschulischer lernort

1) „Warum ein Raum außerhalb statt Unterricht im Klassenzimmer oder einfach Unterricht im Freien?“: ein Unterricht im Kontext „Natur erleben“, „Biodiversität“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wäre sicher – gerade im Sommer – eine schöne Sache. Jedoch können wir leider nicht von konstant schönem Wetter ausgehen, was vor allem wenn es um die Einbeziehung und Organisation von externen Referenten einen wesentlichen Aspekt darstellt. Deshalb ist ein „Grünes Klassenzimmer“ in der Natur, wie es von vielen Schulen realisiert wird, leider nur bedingt geeignet, um wetterunabhängig einen qualitativ hochwertigen und nachhaltigen außerschulischen Lernort zu nutzen. Gerade wenn Präparate oder anders Informations- und Präsentationsmaterial zum Einsatz kommt (z.B. Lernkoffer Bionik der Universität Bayreuth), ist ein „Dach überm Kopf“ wichtig.

2) „Wieso dann diese Vorträge nicht im Klassenzimmer stattfinden lassen?“ Ganz einfach: außerschulische Lernorte sind in besonderer Weise geeignet, das Erleben intrinsischer Motivation hervorzurufen und Lernprozesse um ihrer selbst Willen anzuregen. Hierbei ist signifikanter Wissenszuwachs zu verzeichnen. Gerade in den Naturwissenschaften gibt es hierzu (unter dem Stichwort “novelty factor” bzw. “novelty space”) verschiedene Studien und Doktorarbeiten, die dies belegen.

Wir hätten mit dem „raum.labor“ direkt an der Schule einen solchen außerschulischen Lernort „direkt vor der Haustür“, was natürlich einen großen Vorteil darstellt.

3) Ein weiterer, wenn nicht sogar der wesentlichste Aspekt ist die Art des Gestaltung als außerschulischer Lernort: eine modulare Bauweise, die der zeitgemäßen Kompetenzvermittlung entspricht und die konventinelle Klassenzimmer-Situation der klassischen Wissensvermittlung auflöst und die Lehrerinnen und Lehrer als Kompetenzvermittler innerhalb von Kompetenz-Teams agieren lässt.

Architektonisches Konzept als pdf: raumlabor_konzept_visuell