ideenskizze

Als außerschulischer Lernort ist das „raum.labor“ eine Ergänzung zum Schulalltag – interessant, lehrplanorientiert, innovativ, nachhaltig. Für die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Mittelschule, wie auch für Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen im Umfeld, mit unterschiedlichen Themen rund um Natur, Ökologie, (Wild)Biologie, Umwelt, Nachhaltigkeit.

Außerschulische Lernorte sind in besonderer Weise geeignet, das Erleben intrinsischer Motivation hervorzurufen und Lernprozesse um ihrer selbst Willen anzuregen. Hierbei ist signifikanter Wissenszuwachs zu verzeichnen. Gerade in den Naturwissenschaften gibt es hierzu (unter dem Stichwort “novelty factor” bzw. “novelty space”) verschiedene Studien und Doktorarbeiten, die dies belegen. Deshalb auch der Lehrstuhl der Didaktik der Biologie der Uni Bayreuth als wesentlicher Kooperationspartner.

Das Gebildete wird sogleich wieder umgebildet, und wir haben uns, wenn wir einigermaßen zum lebendigen Anschaun der Natur gelangen wollen, selbst so beweglich und bildsam zu erhalten, nach dem Beispiele, mit dem sie uns vorgeht.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

In Feststellungen stetiger Veränderungen unseres Lebensraumes ist ernstgemeintes Handeln geboten, wenn wir im Kontext Goethes nicht nur Betrachter, sondern verantwortliche Akteure sein wollen. Gerade im Hinblick auf unsere Kinder müssen wir dies dann auch als selbstverständliche Aufgabe verstehen, unseren Kindern bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen behilflich zu sein. Die Vermitllung von Kompetenzen, Mut zu machen, über den Tellerrand zu blicken und Verantwortung zu übernehmen, diese dann auch in ein nachhaltiges Handeln umzusetzen, bedarf

Entsprechend wird das „raum.labor“ nicht einfach als „Stuhlkreis im Freien“ realisiert, sondern durch den Architekten Kurt M. Herrmann architektonisch so konzipiert, dass es gemeinsam mit Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitern, Schülern und hiesigen Schreinern und Zimmermännern konzeptionell so umgesetzt wird, dass sich die Aspekte Nachhaltigkeit, Mitwirkung, Engagement, Kompetenz, Bionik darin widerspiegeln und ein „außerschulischer Lernort“ geschaffen wird mit Modell- und Vorbildcharakter über den Landkreis hinaus.

Wirken sie dabei mit!

„raum.labor“ – das etwas andere Grüne Klassenzimmer ist etwas Besonderes: zum einen aus hiesigem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern der Geschwister-Scholl-Mittelschule und mit Unterstützung von ansässigen Zimmermanns- und Schreinergesellen gestaltet und gebaut; zum anderen ein „außerschulischer Ort“ direkt vor der Schule, um Wissenswertes über die Natur zu erfahren und den respektvollen Umgang mit der Natur und deren Ressourcen zu lernen.

Die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist der Grundstein für das Umdenken und Handeln im täglichen Leben. Damit kann man nicht früh genug beginnen. Aus einem umfangreichen Themenkatalog können je nach Leistungs- bzw. Klassenstufe und Interessensgebiet verschiedene Unterrichtseinheiten ausgewählt werden. Ob es sich um Ökolandbau oder um das Naturerlebnis Wald, die Honigbiene oder die Vermehrung von Pflanzen handelt – immer geht es neben der Wissensvermittlung auch darum, soziale, kommunikative und emotionale Kompetenzen zu fördern.

Als außerschulischer Lernort ist das „raum.labor“ eine Ergänzung zum Schulalltag mit unterschiedlichen Themen – interessant, lehrplan- und kompetenzorientiert:

  • Freude und Interesse an Themen rund um Natur, Ökologie, (Wild)Biologie, Umwelt, Nachhaltigkeit wecken
  • komplexe ökologische Zusammenhänge begreifbar und den Sinn des verantwortlichen Umgangs mit der Natur bewusst machen und zum persönlichen Engagement anregen (u.a. nach den Grundsätzen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)).
  • Mögliche Berufsfelder aufzeigen (z.B. Natur- oder Wildnispädagogik).